Rally-Obedience

Bei Rally-Obedience handelt es sich um eine so genannte Fun-Sportart. Das heißt, der Spaß soll im Vordergrund stehen. Eine Begleithundeprüfung als Voraussetzung ist nicht erforderlich.

Auch mit Rally-Obedience haben wir gerade erst im Verein begonnen. Wir sind noch eine kleine Truppe, was individuelles Training für jedes Mensch-Hund-Team ermöglicht. Die Trainingszeiten findest du hier.

Rally Obedience ist das Überraschungsei in der Hundeausbildung. Es gibt, anders als in der klassischen Unterordnung kein festes Schema und, anders als im Obedience, keinen Steward, der sagt, was zu tun ist. 102 Übungsschilder werden in 4 Leistungsklassen aufbauend erarbeitet und zu immer wieder unterschiedlichen Parcouren zusammengestellt. Jedes Übungsschild beschreibt eine Aufgabe, die von Hundeführer und Hund selbstständig auszuführen ist.

Ein bisschen Equipment und einen Hund der Spaß an den Übungen hat, und schon kanns losgehen …

Die Aufgaben reichen dabei vom einfachen Sitz des Hundes an der Seite des Hundeführers bis zu einem Hundeführer, welcher mit dem Rücken zum Hund steht, diesen dann über eine versetzt stehende Hürde in den Vorsitz abruft. Die klassischen Gehorsamsübungen werden in verschiedenen Ausführungen und Kombinationen abgefragt, wobei der Hund alle Varianten einer Übung beherrschen muss.

Beim Rally Obedience ist zwar eine korrekte Ausführung gefordert, aber es wird keine Perfektion verlangt. Der Hundeführer darf jederzeit Hör- und Sichtzeichen verwenden sowie seinen Hund mit Körpersprache und Stimme motivieren.

Kommunikation zwischen Hund und Hundeführer ist beim RO nicht nur erlaubt, sondern erwünscht.

Da die Parcoure immer wieder neu zusammen gestellt werden, stellt Rally Obedience auch hohe Ansprüche an den Hundeführer. Insbesondere, wenn in den höheren Leistungsklassen bei Mehrschildübungen mehrere Aufgaben an einer Station hintereinander abgearbeitet werden müssen.

Um mit dem Training zu beginnen, sollte der Hund die Signale Sitz und Platz kennen sowie Grundzüge der Fußarbeit beherrschen. Im Rally Training werden dann zunächst die einzelnen Schilder geübt, danach Sequenzen aus mehreren Schildern und schließlich ganze Parcoure.

Marion und Momo bei der RO-Vorführung an Tag der offenen Tür.

Bei allem sportlichen Ehrgeiz soll beim Rally Obedience immer der Spaß für Hund und Hundeführer im Vordergrund stehen. Lob und Leckerchen sind daher elementare Elemente beim Training.

Wir trainieren zur Zeit in zwei Gruppen für Anfänger und Fortgeschrittene.