Hundesport – Obedience

Was ist Obedience?

Obedience ist eine Hundesportart, in der es um den Gehorsam des Hundes geht. Gehorsam ist hier aber nicht zu verwechseln mit brutaler Unterordnung. Ganz im Gegenteil. Beim Obedience geht es darum, dass Hund und Hundeführer ein sichtbares Team bilden und der Hund mit Spaß die von ihm geforderten Aufgaben erfüllt. Das beginnt bei einfachen Gehorsamsübungen wie „Sitz“ und „Platz“, Liegen in einer Gruppe mit mehreren Hunden, einfachen Apportierübungen und der Geruchsidentifikation bis hin zum Metallapport über eine Hürde in Klasse 3.

Fußarbeit, nur ein Teil der Obedience-Übungen

Fußarbeit, nur ein Teil der Obedience-Übungen

Grundsätzlich steht Obedience jedem Hund offen, vom Rehpinscher bis zur Deutschen Dogge. Die Leistungsrichter, die in Prüfungen die Teams bewerten, sind gehalten rassespezifisch zu bewerten. Kein Richter verlangt von einer Deutschen Dogge so schnelle und wendige Arbeit wie von einem Border-Collie.

Und wer unter „Prüfungsangst“ leidet, hier noch eine gute Nachricht. Beim Obedience steht dem Hundeführer in jeder Prüfung ein Ringsteward zur Seite. Der sagt an, was zu tun ist, so dass keiner bei einem „Blackout“ dumm da steht. 🙂

Vier Klassen mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen

Metallapport über die Hürde - eine Übung in Klasse 3

Metallapport über die Hürde – eine Übung in Klasse 3

Beim Obedience gibt es insgesamt 4 Leistungsklassen, „Beginner“, sowie die internationalen Obedience-Klassen 1 bis 3. In den Klassen 1 bis 3 finden internationale Prüfungen und Vergleichskämpfe statt.

Voraussetzung für den Start in der Beginner-Prüfung ist die Begleithundeprüfung. In allen weiteren Obedience-Klassen kann das Team (Mensch-Hund) starten, wenn es in der vorherigen Klasse eine Prüfung mit einem vorzüglichen Ergebnis abgeschlossen hat. Die Anzahl Wiederholungen der gleichen Prüfungsstufe spielt dabei keine Rolle. Von der Beginner-Prüfung bis hin zur Klasse 3, nehmen die Anforderungen an das Team natürlich zu. Die Leistungsanforderungen steigen kontinuierlich an, so dass man durch sinnvolles, aufeinander aufbauendes Training und Steigerung der Leistung, auch in den höheren Klassen erfolgreich mitführen kann.

In allen Klassen ganz wesentlich ist ein neutrales Verhalten des Hundes gegenüber anderen Hunden. Aggressives Verhalten ist ein absolute Ausschlusskriterium, sehr freundliches bis aufdringliches Verhalten des Hundes aber ebenso nicht erwünscht.

Interessiert? Weiteren Einblick bspw. in unsere Trainingsmethoden und einzelne Übungen findest du bspw. hier: www.obedience-info.de

Oder schau einfach mal zu unseren Übungsstunden rein.